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Der Vereinsausflug 2011

 

Im Mai 2011 führte uns der Vereinsausflug ins schöne Altmühltal, gelegen im Dreieck Nürnberg-Ingolstadt-Regensburg. Weil viele Schüler mitgefahren sind, starteten wir unsere Busreise erst mittags. Am späten Nachmittag kamen wir im bayrischen Beilngries an. Nach einem kurzen Rundgang durch den gemütlichen Ort oder Verschnaufpause im Hotelzimmer gab es abends ein zünftiges bayrisches Büffet im Brauereigasthof Schattenhofer.

Am nächsten Morgen führte uns die Rundfahrt die Altmühl entlang zunächst zum Schloss Rosenburg mit einer eindrucksvollen Falknerei. Bei den spektakulären Flugvorführungen von Adlern, Falken und Geiern mussten wir immer wieder die Köpfe einziehen. Nach Besichtigung der ausgestellten Greifvögel und Biergartenbesuch fuhren wir weiter zur Befreiungshalle, die hoch über der Stadt Kelheim thront und von König Ludwig I. zur Erinnerung an die erfolgreichen Befreiungskriege gegen Napoleon errichtet wurde. Als das Gruppenbild auf den Stufen vor dem Monument gemacht wurde, sangen die Büchiger Musiker lauthals das Badnerlied, damit alle wussten, wo wir herkamen. Anschließend konnten wir die innen mit Marmorfiguren geschmückte und viel farbigem Marmor verzierte Gedenkstätte bestaunen. Wer die viele Stufen zur Aussichtsplattform hochgestiegen war, wurde mit einem schönen Blick belohnt unteranderem auf die Mündung der Altmühl, die hier zum Main-Donau-Kanal ausgebaut ist, in die Donau.

Gruppenbild vor der Befreiungshalle Kehlheim

Zu Fuß bergab ging es dann zum Schiffsanleger, wo schon das Donauschiff bereit stand. Durch das Naturdenkmal „Weltenburger Enge“ mit dem Donaudurchbruch, gegen die starke Strömung und entlang an vielen Kalksteinfelsen, brachte uns das Schiff zum Weltkulturerbe Kloster Weltenburg. Nach einem kurzen Regenschauer konnte die Klosteranlage besichtigt werden, vor allem die berühmte Klosterkirche, aber auch die nähere Umgebung oder der Biergarten erkundet werden. Zum Abendessen trafen wir uns dann im Barocksaal der Klosterschenke. Dabei konnten auch die verschiedenen Biersorten der ältesten Klosterbrauerei der Welt getestet werden. Gestärkt ging es dann wieder zurück ins Hotel nach Beilngries. Dort verteilten sich die Ausflügler noch in der Gaststube des Brauereigasthofs zu einem spontanen Spieleabend.

Am nächsten Morgen konnte nochmal ein kleiner Rundgang durch die Beilngrieser Altstadt gemacht werden. Dann brachen wir auf und fuhren das Altmühltal in anderer Richtung entlang und gelangten nach Eichstätt. Ein Teil der Reisegruppe, überwiegend die Älteren und die kleineren Kinder, stiegen aus und besichtigten die sehenswerte Altstadt von Eichstätt, kleinste Universitätsstadt Deutschlands und Bischofssitz, und natürlich den berühmten Dom. Der Rest fuhr weiter zu einem Highlight des Ausflugs: einer Kanutour auf der Altmühl. Zwischen kurzen Schauern kam zum Glück immer wieder die Sonne raus, und die mehr oder weniger sportlich ambitionierten Bootsfahrer hatten ihren Spaß und genossen die schöne Landschaft und die Nähe zur Natur. An der Endstation nahm uns der Bus mit den Eichstätt-Touristen wieder auf. Auf dem weiteren Weg erfolgte noch ein kurzer Zwischenstopp im etwas verschlafenen Städtchen Pappenheim mit Altstadt und Burg, bekannt durch den Ausspruch „Ich kenne meine Pappenheimer“ (Schiller, Wallenstein). Nach Kaffeepause und kurzem Rundgang traten wir dann nach die Heimreise an und kehrten am Abend nach einem erlebnisreichen und harmonischen Ausflug wohlbehalten nach Büchig zurück.

Tripsdrill ist immer eine Reise wert

…das dachten sich auch die 26 Jugendlichen des Musikvereins Büchig mit ihren Betreuern, als sie sich am Samstag, den 1. August aufmachten, um den Freizeitpark Tripsdrill zu besuchen. Der für 14.00 Uhr geplante Auftritt vor der Altweibermühle im Park war der musikalische Höhepunkt des Jugendorchesters an diesem Tag. Doch zuvor galt es zahlreiche Attraktionen im Park zu testen. Neben der bekannten Altweiber- bzw. Herrenmühle, dem rollenden Fass, der Kaffeemühle usw., zog vor allem die neu erbaute Mammutachterbahn unser Jugendorchester in den Bann. Pünktlich um 14.00 Uhr begann dann das Platzkonzert des Jugendorchesters. Nach und nach gesellten sich Parkbesucher auf den Platz vor der Altweibermühle und lauschten den Klängen. Nach einem gelungenen Platzkonzert ging es dann gegen 17.00 Uhr mit dem Bus wieder zurück nach Büchig. Die Musiker und Betreuer waren sich einig, dass dies sicher nicht der letzte Besuch in Tripsdrill war.

Hitparade 2007

Unter den Klängen vom „Trompetenecho“ zog Dirigent Siegfried Schneider den ersten Vorsitzenden Helmut Rach auf einem großen mit Stroh beladenen Handwagen zur Bühne der wunderschön vom Obst -und Gartenbauverein Büchig herbstlich geschmückten Bürgerwaldhalle. Danach begann mit dem Polkalied „Blasmusik bringt Fröhlichkeit“ passend die beliebte, schon traditionelle Hitparade des Musikvereins Büchig im Rahmen des Erntedankfestes. Den Gesangspart zu diesem Lied lieferten Dirigent Siegfried Schneider und seine Frau Waltraud.

Ein Standardstück für versierte Schlagwerker ist der sehr bekannte und immer wieder gern gehörte Galopp für Xylophon-Solo „Erinnerung an Zirkus Renz“. Der zwölfjährige Wolfgang Schneider, Sohn des Dirigenten und Schüler von Ulrich Dürr, meisterte bravourös dieses Werk. Zur musikalischen Begleitung der Musikkapelle betraten dann die aktiven Andreas Hagmann (Flügelhorn), Andre Schneider (Trompete), Frank Raupp (Klarinette), Siegfried Schneider (Bariton), Rouven Hipp (Gitarre) und Karl Dörr (Akkordeon) in Alpenländischem Outfit die Bühne und spielten frisch und frei die bekannte Polka „Es ist so schön ein Musikant zu sein“ von Slavko Avsenik.
Wach wurden bestimmt manch schöne Erinnerungen an den letzten Urlaub in den Alpen beim nächsten Stück der Hitparade. Unter dem Gelächter des Publikums wurde eine täuschend echt aussehende mannshohe Kuh mit jungem Kälbchen, bestückt mit echten schweren Kuhglocken in den Saal gezogen, dahinter in krachledernen Kniebundhosen die Solisten des folgenden Titels.


Frank Schneider und Armin Westermann spielten das Lied „Auf der Sonnenberg-Alm“ ein Solostück für 2 Alphörner. Der Büchiger Alfred Veit hat die Alphörner selbst gebaut und auch das Lied dazu komponiert.
Ein ganz aktueller Titel wurde auf Platz fünf der Hitparade präsentiert. „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ wurde von dem aktiven Musiker und Vereinskassier Josef Steidl vorgetragen. Er wurde noch unterstützt durch einen Chor, bestehend aus Kindern der Jugendkapelle mit ihrer Betreuerin Gerlinde Rach.
Danach kam nun auch das Blasorchester zum Zug welches bislang nur eine begleitende Funktion ausübte. Ein Paradestück für Trompeten ist wohl das von Leroy Anderson komponierte „Bugler′s Holiday“. Hier brillierten in bester Spiellaune Barbara Hagmann, Andre Schneider und Klaus Dörr mit ihren Trompeten.
Eine Bereicherung bei jeder Hitparade sind immer wieder die Gesangseinlagen des ehemaligen Vereinsvorsitzenden und aktiven Musikers Wolfgang Effenberger. Er sang als siebten Titel der Hitparade das bekannte mexikanische Volkslied „Ave Maria no morro“ das einfühlsam vom Blasorchester begleitet wurde.

Eine außergewöhnliche Polka bekamen die Gäste mit dem nächsten Stück zu hören. „Frosch-Polka“ hieß das lustige Stück das Armin Westermann mit seiner gedämpften Posaune und seinem grünem Froschkostüm vor dem begeisterten Publikum vortrug.
Total anders als wahrscheinlich mancher erwartet verlief der vorletzte Titel der Hitparade. Schneewalzer war eigentlich angesagt. Aber als die Hallentür aufging kam eine mit schwarzen Lederjacken bekleidete Rockergruppe grölend unter lauten Rockrhythmen in die Halle gestürmt.
Auf der Bühne stand ein großer Tisch mit einem schwarzem Tischtuch. Was wird das wohl dachten viele. Zwei langhaarige Typen lüfteten auf der Bühne das Geheimnis. Unter dem Tuch befanden sich fein sortiert 11 wunderschöne Kuhglöckchen. Die vermeintlichen Rocker waren die Flötistin Patricia Jekel und der Schlagzeuger Patrick Böckle. Professionell spielten die beiden mit den Schellen den weltberühmten Schneewalzer, nicht rockig sondern in der traditionellen Version.
Begleitet wurden Sie von Alfred Veit mit dem Akkordeon.
Eine ganz bekannte und beliebte Nummer konnten die Gäste noch beim letzten Titel hören. Von Jack White komponiert von Jürgen Marcus gesungen, war „Eine neue Liebe ist wie ein neues Leben“ der Schlusspunkt der diesjährigen Hitparade. Jürgen Kirn, Ehrendirigent des Musikverein Harmonie Bauerbach und seit neuestem aktiver Bläser beim Musikverein Büchig, interpretierte gekonnt diesen beliebten Song.


Nach diesem abwechslungsreichen Programm ging′s nun ans auszählen der Stimmzettel. Die meisten Stimmen erhielt das Xylophon-Solo „Erinnerung an Zirkus Renz“ mit dem Solisten Wolfgang Schneider.

Platz 2 belegte Wolfgang Effenberger mit „Ave Maria no morro“. „Ein Stern, der deinen Namen trägt“ mit Josef Steidl und dem Chor der Jungmusikerinnen und Jungmusiker kam auf den dritten Platz.

Aus den richtig getippten Wahlzetteln zogen die Jungmusikerinnen Franziska Wolf und Franziska Hagmann aus einem Großen Weidenkorb den Hauptpreis, 2 Eintrittskarten in die Allianz-Arena nach München die Oliver Westermann gewonnen hat.

Vereinsausflug 2007

Der Vereinsausflug vom 15. bis 17. Juni 2007 führte uns ins Allgäu nach Murnau.

Der Bus konnte
fast pünktlich am Freitag um 7:00 Uhr an der Kirche in Büchig starten. Unterwegs gab es eine Brotzeit und gegen Mittag erreichten wir Füssen und Hohenschwangau, wo wir zunächst den Ort und das Schloss Hohenschwangau besichtigen und uns dann in einem Biergarten stärken konnten. Anschließend erfolgte der Aufstieg zum berühmten Schloss Neuschwanstein. Wer gut zu Fuß und schwindelfrei war, genoss zunächst den Blick von der Marienbrücke auf das Schloss, bevor wir gemeinsam an einer Führung durch das beeindruckende Märchenschloss von König Ludwig II. teilnahmen.


Anschließend ging die Reise weiter zu unserer Unterkunft, dem schönen Brauereigasthof „Griesbräu“ in Murnau am Staffelsee. Nach einer fachkundigen Brauereiführung konnten bei einem bayrischen Buffet die verschiedenen Biersorten von jedem ausgiebig getestet werden. Der Abend wurde sehr lustig mit viel Spaß und lautem Gesang.

Am nächsten Tag stand ein Besuch der Zugspitze an. Bei der Panoramafahrt entlang dem Kochelsee und Walchensee zeigte sich die Bergwelt noch von ihrer schönsten Seite. Später bezog es sich dann leider, so dass auf die geplante Bahnfahrt auf die Zugspitze verzichtet werden musste. Es bildeten sich verschiedene Gruppen mit unterschiedlichem Programm: Wanderung durch die tosende
Höllentalklamm, Gondelfahrt auf die Alpspitze oder Wanderung zum Eibsee. Jede Gruppe berichtete hinterher begeistert, die beste Wahl getroffen zu haben. Geschafft von den Wanderungen fuhren wir gegen Abend wieder nach Murnau, wo jeder die Gelegenheit hatte, die Gegend auf eigene Faust zu erkunden. Ab Mitternacht wurde Patricks Geburtstag zunächst im Brauereigasthof und dann in der urigen „Dorfdisco Heuboden“ gebührend gefeiert.

Am Sonntag verließen wir Murnau und fuhren zum Starnberger See, wobei allerdings die niedrigen Eisenbahnbrücken Probleme bereiteten und wir nur mit einem Trick gerade noch rechtzeitig zum Schiffsanleger kamen. Bei einer Schifffahrt mit strahlendem Sonnenschein konnten wir die tolle bayrische Berg- und Seenlandschaft genießen. Zum Mittagessen ging es dann ein Stück weiter zum berühmten Kloster Andechs, wo es im Biergarten neben einem zünftigen bayrischen Imbiss auch eine Kostprobe des Andechser Bieres gab. Am Nachmittag traten wir dann die Heimreise an und erreichten abends planmäßig unsere Heimat Büchig. Auch dieses Jahr hat der Ausflug allen wieder großen Spaß gemacht. Ein besonderer Dank ging an den Reiseleiter Martin für die gelungene Organisation.

Adventskonzert 2010

Machet die Tore weit, festliches Adventskonzert des Musikverein Büchig

Adventskonzert 2010
Machet die Tore weit, Licht und Musik zum Advent, war das Motto des Adventskonzert des Musikverein Büchig. Und die Tore der Helig-Kreuz Kirche Büchig standen weit offen für die zahlreichen Gäste, unter ihnen auch der Hausherr Pfarrer Thomas Glatzel.Die Gäste kamen über mit Laternen beleuchtenden Wegen in die heimelig, mit Kerzen erhellte Kirche .Wer jedoch O du fröhliche, Jingel Bells oder ähnliches erwartete, wurde enttäuscht. Denn das Programm, dessen Titelblatt übrigens die alte Büchiger Kirche zeigte, war auf traditionelle Lieder der Adventszeit ausgerichtet. Festlich sodann der Einstieg mit einer doppelchörigen Sonata von Giovanni Gabrielli bei der die Holz-und Blechbläser Echoartig die Themen des Stückes verarbeiteten. Der bekannte und beliebte Adventschoral "Macht hoch die Tür" begann mit einem zarten Intro und mündete in drei Strophen, intoniert von den Blechbläsern. Holzbläsern und dem Tuttiorchester. Die Zuhörer waren bei diesem Lied zum mitsingen eingeladen.Eine polyphone Struktur und barocke Klangpracht war charakterisierend für das von Michael Praetorius für gem. Chor a capella arrangierte "Wachet auf, ruft uns die Stimme". Der Cantus Firmus wurde hierbei kunstvoll verarbeitet und erschien in allen Registern. Ein selten gehörtes Werk das eine große Herrausforderung an Dirigent und Orchester darstellte.Sauber intoniert der Priestermarsch aus der Zauberflöte von W.A.Mozart den das SaxophonKonzert 2010
-Ensemble feinfühlig zu Gehör brachte. Das böhmische Adventslied "Machet die Tore weit" basierend auf der sechsstimmigen Motette von Andreas Hammerschmidt, gekonnt von Robert van Beringen für Blasorchester in Szene gesetzt lieferte auch das Motto des Abends.Vollste Konzentration forderte auch das von Johannes Brahms mit bemerkenswert musikalischem Einfallsreichtum bearbeitete " O Heiland reiß die Himmel auf" dessen Thema sich variantenreich durch 5 Strophen schlängelte. Maria der Gottesmutter der ja in der Adventszeit eine ganz besondere Bedeutung zu kommt,gedachte man mit dem getragenen Choral "Ave Maria, gratia plena". Typische adventliche Bläsermusik der Alpenregion Südtirol bekamen die Gäste mit dem "Bozener Hirtenlied" zu hören.Aus dem bekannten tschechischen Märchen "Drei Haselnüsse für Aschenbrödel"von Karel Svoboda intonierte das Orchester die beliebte Filmmusik die gerade jetzt in der Vorweihnachtszeit wieder oft zu hören ist.Mit dem bekannten Adventlied "Wir sagen euch an den lieben Advent", war die Gemeinde wieder zum mitsingen eingeladen.Mit dem Abendlied "Herr bleib bei uns, denn es will Abend werden" einem ursprünglichen Chorwerk von Josef Rheinberger wollte sich das Orchester verabschieden, aber das begeisterte Publikum forderte noch eine Zugabe dem das Orchester mit einer wunderschönen Choralbearbeitung über das Adventslied "Tochter Zion" gerne nachkam. Mit dem Dank an Dirigent Siegfried Schneider und seinen Musikerinnen und Musikern und dem Dank an Jana Hertzberg die zwischen den Stücken besinnliche Adventsgeschichten erzählte,sowie dem Dank allen Mithelfenden lud Vorsitzender Helmut Rach noch alle zu einem winterlichen Imbiß mit warmen Getränken vor den Pfarrsaal ein,wovon auch reger Gebrauch gemacht wurde.

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