Startseite > Archiv > Großes Orchester > Oktoberfest Büchig: Wieder ein voller Erfolg

Oktoberfest Büchig: Wieder ein voller Erfolg


Am vergangenen Samstag öffnete der Musikverein Büchig bereits zum sechsten Mal die Türen der Büchiger Bürgerwaldhalle für sein Oktoberfest. Gespannt warteten Veranstalter wie Besucher auf den offiziellen Fassanstich, der im letzten Jahr aufgrund technischer Probleme mit dem Hahn eine spritzige Angelegenheit war. In diesem Jahr hingegen versenkte Ortsvorsteher Uve Vollers den Hahn mit einem einzigen Schlag souverän im Fass und der Gerstensaft konnte fließen.

Die Büchiger Gastgeber hatten wieder zahlreiche passive Mitglieder und Freunde aktiviert, die zum Festbeginn die Bewirtung übernahmen, um selbst mit einer spielfähigen Besetzung auf der Bühne sitzen zu können und dem Publikum ordentlich einzuheizen. Nach einer guten Stunde mit zahlreichen Stimmungshits und Schunkelrunden übergaben die Büchiger die musikalische Leitung in der voll besetzten Bürgerwaldhalle an ihre Musikkollegen aus Zaisenhausen. Obwohl der Musikverein Zaisenhausen nach eigenen Angaben mit einigen Ausfällen zu kämpfen hatte, unterhielten sie unter der Leitung ihres Vizedirigenten Volker Kull das Publikum aufs Beste und knüpften damit nahtlos an ihre Erfolge bei den vergangen Oktoberfesten in Büchig an. Mit zahllosen Gesangseinlagen und bekannten Liedern hielt es bald kaum einen mehr auf den Stühlen und die Tanzfläche vor der Bühne war schnell gefüllt.

Nach einem mehr als zweistündigen Programm verabschiedeten sich die Zaisenhäuser unter wohlverdientem Applaus von der Bühne und machten Platz für eine kleine Gruppe des Musikvereins Büchig. Als „Gloine Bsetzung“ eroberten 13 junge Musikerinnen und Musiker die Bühne und gaben noch einmal ihr Bestes, um alle Besucher zwischen 16 und 76 zu unterhalten. Neben aktuellen Hits und Liedern zum Tanzen und Schunkeln waren auch einige eigene Arrangements und Interpretationen bekannter Blasmusikstücke dabei, die im Publikum zuerst für Erstaunen, aber dann für umso mehr Begeisterung sorgten.
Nach über zwei Stunden Musik forderte das Publikum eine Zugabe nach der anderen, bis schließlich ein rundum gelungenes Fest zu Ende ging.